Volker Frenzel

Romantisch

Seit das Thema veröffentlicht wurde, tue ich mich schwer damit. Ich versuche mal eine Annäherung und bitte alle, diesen Weg zu kommentieren.

Ich kann mich dem Thema Romantik nur von der Gegenseite der Nicht Romantik nähern. Der Begriff selbst produziert fast nur Klischees. Ich verstehe unter einer romantischen Situation etwas , das die Protagonisten der Szenerie oder auch die Betrachter entsprechend empfinden. Ausgehend vom Zeitalter der Romantik hat es auch viel mit der Flucht aus der Wirklichkeit zu tun. Vielleicht boomen deshalb auch die Phantansyfilme.

Ich beginne mit zwei Blumenbildern:

Bildtitel: Blaue Blume der Romantik
fotogruppe bickenbach 
Ich bin im Besitz aller Bildrechte. Kritik und Kommentare sind erwünscht.


Bildtitel: Tulpe im Kies
fotogruppe bickenbach 
Ich bin im Besitz aller Bildrechte. Kritik und Kommentare sind erwünscht.

Ist das schon romantisch?

2 Gedanken zu „Volker Frenzel“

  1. Ja, die Romantik hat es auch bei mir schwer, lieber Volker! Und mit diesem Begriff hatten und haben wir Teilnehmer der Ausstellungen Rhein!Romantik? uns stark auseinanderzusetzen.
    Mir fielen spontan Begriffe wie Kitsch, Sonnenuntergang, romantische Gefühle ein.
    Man darf ja Wikipedia o. ä. Quellen in Anspruch nehmen. Da stand etwas von Ablehnung und Abwendung vom Etablierten, Ende 18. / 19. Jh., aber auch Zuwendung und Flucht in Traum- und Fantasiewelten, Mystik, Hinwendung zur Natur.
    Zum letzteren würden deine Bilder passen, jedoch sind sie mir für dieses Thema zu realistisch abgebildet. Aber das Gärtnerinnenherz freut sich daran.

  2. Wir müssen gestehen, dass das Thema ‚romantisch‘ uns doch mehr herausfordert als fast alle anderen Themen bisher. Es könnte sein, dass uns angesichts der aktuellen Krisen wie Krieg, Klimakatastrophe und deren Folgen nicht unbedingt nach Romantik zumute ist. Das mag aber auch daran liegen, dass wir alle glauben, wir wüssten, wovon dabei die Rede ist, was sich aber inzwischen als ziemlicher Irrtum herausstellt. Es gibt kaum einen Beitrag hier, der nicht zumindest Fragen aufwirft, was an den teils recht kontroversen Diskussionen abzulesen ist. Insofern sehe ich das doch arg herausfordernde Januarthema als gute Gelegenheit, uns generell kritischer zu hinterfragen, was unsere eingereichten Fotos denn so erzählen: Entsprechen sie der jeweiligen Aufgabenstellung, also sprechen sie für sich, oder schafft erst eine begleitende Kommentierung Klarheit? Was mich betrifft, so habe ich bei dieser Themenrunde doch einiges gelernt: so oder so!

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