Die Grußworte vereinen Stimmen aus dem öffentlichen Leben, insbesondere der Politik verschiedener Ebenen und Funktionen. Sie würdigen nicht nur den Input, den die Kultur der Kulturpolitik und der Politik im Allgemeinen zu geben vermag. Sie fokussieren auch auf unsere Kulturregion, die der Romantik Impulse gab und von ihr geprägt wurde wie keine andere. Aus ihnen wird deutlich, wie sehr die Romantik noch heute unser Verständnis vom Rhein bestimmt und strukturiert. Darüber hinaus ermutigen sie uns in unserem Bemühen, der Aktualität der Romantik nachzuspüren und sie in einen Gegenwartsbezug zu setzen.
🟥 Landesebene Rheinland-Pfalz
Malu Dreyer
Ministerpräsidentin
➤ 2021, 2022, 2023, 2024
Alexander Schweitzer
Ministerpräsident
➤ 2025
Michael Ebling
Minister des Innern und für Sport
➤ 2025
Simone Schneider
BUGA-Beauftragte der Landesregierung, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Sport
➤ 2023, 2024, 2025
🟦 Kreisebene
Volker Boch
Landrat Rhein-Hunsrück-Kreis, Verbandsvorsteher Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal
➤ 2022, 2023, 2024, 2025
Jörg Denninghoff
Landrat Rhein-Lahn-Kreis
➤ 2024
Frank Puchtler
Landrat Rhein-Lahn-Kreis
➤ 2021
Dorothea Schäfer
Landrätin des Kreises Mainz-Bingen
➤ 2024
🟩 Stadt- und Verbandsgemeinden
Thomas Feser
Oberbürgermeister der Stadt Bingen
➤ 2022, 2023
Dr. Andreas Nikolay
Stadtbürgermeister der Stadt Simmern
➤ 2023, 2024, 2025
Falko Hönisch
Stadtbürgermeister der Stadt St. Goar
➤ 2021, 2022
Nico Busch
Bürgermeister der Stadt St. Goarshausen
➤ 2024
Philipp Rahn
Bürgermeister der Stadt Bacharach
➤ 2024
Klaus Zapp
Bürgermeister der Stadt Rüdesheim
➤ 2022
Michael Boos
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen
➤ 2023, 2024, 2025
Peter Unkel
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein
➤ 2023
Benedikt Seemann
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe
➤ 2024
Mike Weiland
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley
➤ 2024
🟨 Weitere kommunale Akteure und Kulturverantwortliche
Ingo Schneider
Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz
➤ (Jahr nicht angegeben)
Andreas Nick
Ortsbeirat Bad Salzig
➤ 2025
Rainald Kauer
Beigeordneter der Stadt Bacharach
➤ 2024
🟪 Kulturelle Institutionen und Persönlichkeiten
Roland Pietsch
Vorsitzender BUGA-Freunde Koblenz
➤ 2022
Konstanze Auernheimer
Galerie unterm Maulbeerbaum, Badenheim
➤ 2025
Katharina Blanckart
Loreley-Repräsentantin
➤ 2024
Grußwort
Alexander Schweitzer
Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kulturbegeisterte,
Rheinland-Pfalz ist nicht nur reich an kulturellem Erbe und historischen Stätten, sondern auch eine lebendige Bühne für Kunst und kreative Ausdrucksformen. Das interaktive Kunstprojekt Rhein!ROMantik? ist eine wunderbare Bereicherung für unsere vielfältige Kunst- und Kulturszene in Rheinland-Pfalz. An unterschiedlichen Ausstellungsorten entlang des Rheins wird der Romantikbegriff in seinem historischen bis aktuellen Kontext reflektiert. Dabei sind die künstlerischen Darstellungsformen so vielfältig wie unser Land selbst: Von der Malerei und Fotografie, über Skulpturen und dreidimensionale Objekte bis hin zu literarischen Lesungen – die Ausstellungen nähern sich dem Phänomen Rheinromantik auf ganz unterschiedliche Weise.
Kunst und Kultur sind mir und meiner Landesregierung eine echte Herzensangelegenheit. In Rheinland-Pfalz soll kulturelle Teilhabe eine Selbstverständlichkeit sein – das ist unser Anspruch in diesem offenen und lebensfrohen Land. Ich freue mich über das große Engagement der Initiatorinnen und Initiatoren und das bewusst zum Mitmachen anregende Konzept der künstlerischen Initiative. RHEIN!ROMANTIK? leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Rheinland-Pfalz. Dafür danke ich den Organisatorinnen und Organisatoren sowie den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern ganz herzlich.
Allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich viel Freude, spannende Einblicke und viele gute Begegnungen auf ihren romantischen Entdeckungsreisen.

Grußwort
Oliver Lübeck,
Bürgermeister der Stadt Lorch am Rhein

Liebe Interessenten, liebe Gäste.
Selbstverständlich ist das Mittelrheintal mit seinen schier unzählig anmutenden Burgen, Schlössern und historischen Stadtkernen untrennbar mit dem Eindruck des romantischen Rheins verbunden. Vom Binger Mäuseturm über die Pfalz bei Kaub, die Loreley bis hin zur Burg Maus in Braubach und der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz ranken sich Geschichten, Sagen und Mythen über das Leben im Rheintal und fanden und finden auch heutzutage noch Einzug in Lyrik, Literatur, Musik und bildende Kunst. Dazu trägt auch die Historie unserer schönen Stadt Lorch am Rhein bei, nicht zuletzt mit der Geschichte und dem Wirken des Adelsgeschlechtes um unseren Ritter Johann III. Hilchen von Lorch (1484-1548) und den historischen Bauten wie zum Beispiel dem Hilchenhaus, der Burgruine Nollig und unseren Kirchen, Villen und historischen Stadthäusern. Ebenso sind wir durch die Natur und die Mystik unseres wildromantischen Wispertals und den Freistaat Flaschenhals (1919-1923) geprägt. Allerdings stellt dieses nur einen zugegebenermaßen sentimental verklärten Blick auf einen Teilabschnitt des Lebens und Wirkens im Rheintal und damit auch in Lorch dar. Die Bandbreite des Alltäglichen und Außergewöhnlichen, der Kunst, des Lebens und Überlebens, aber auch der Geselligkeit im Rheintal ist weitaus größer, vielschichtiger und nicht weniger beachtenswert. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungen Rhein!Romantik? haben es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, unsere Region auch abseits der romantisch verklärten Wahrnehmung darzustellen und sicht- und empfindbar zu machen. Ich freue mich Sie in diesem Jahr stellvertretend für alle Lorcherinnen und Lorcher als Gastgeber für die Ausstellung im Robert-Struppmann Museum in Lorch begrüßen zu dürfen, um weitreichende künstlerische Eindrücke und Inspirationen zu erfahren.
Oliver Lübeck Bürgermeister der Stadt Lorch am Rhein
Grußwort
Christian Greiner
Oberbürgermeister der Stadt Andernach

Liebe Freundinnen und Freunde der Kunst, liebe Besucherinnen und Besucher, sehr geehrte Damen und Herren,
der Rhein – mächtig, geheimnisvoll, viel besungen – war schon zu Zeiten der Romantik weit mehr als nur ein Fluss. Er war Projektionsfläche für Sehnsüchte, Symbol für Heimat und Aufbruch zugleich, Muse der Kunst und Mythos der Literatur. Auch heute fasziniert er uns – nicht mehr nur als Sinnbild romantischer Verklärung, sondern als Spiegel unserer heutigen Fragen an Natur, Geschichte und Identität. Aber was bedeutet eigentlich Romantik für uns in der heutigen Zeit? Ist es nur die Nostalgie vergangener Tage, oder ist es auch die Inspiration für neue Erlebnisse und Perspektiven? Zeiten des Wandels, in denen wir uns befinden, erfordern einen mutigen Blick in die Zukunft. Das obere Mittelrheintal ist nicht nur ein Ort voller Geschichte und Naturwunder, sondern auch ein Raum, der Potenzial für Innovation und kreative Entwicklung birgt. Hier fördern wir den Dialog zwischen Tradition und Moderne und laden die Menschen ein, sich aktiv an der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund ist es mein Ziel, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen. Der Reiz der Romantik soll nicht nur im historischen Sinne erfahren werden, sondern auch als Antrieb für neue Ideen, nachhaltige Projekte und ein harmonisches Miteinander in unserer Region dienen. Auch die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? begegnet der Romantik mit neuen Augen: Sie verknüpft Vorstellungen aus der Vergangenheit mit zeitgenössischen Sichtweisen und regt dazu an, unsere Beziehung zum Rhein, zur Landschaft und zur kulturellen Identität neu zu entdecken. Gerade hier in Andernach, einer der ältesten Städte Deutschlands, wird dieser Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart besonders lebendig. Ich lade Sie ein, gemeinsam an der Vision einer lebendigen, zukunftsorientierten Region zu arbeiten, die ihre Wurzeln kennt und gleichzeitig den Mut hat, neue Wege zu gehen. Für diese Reise wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung viel Freude an den ausgewählten Werken, spannende Einblicke und viele anregende Begegnungen mit den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern.
Mit besten Grüßen
Christian Greiner
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