Ausstellungen 2026
Mit jedem Jahr gewinnt das Ausstellungsprogramm von RHEIN!ROMANTIK? an Profil – nicht nur durch neue Werke, sondern auch durch die Vielfalt der Orte, an denen es zur Begegnung kommt. Auch 2026 setzt sich dieser Weg fort: mit einer Reihe von Präsentationen, die sowohl Originalwerke als auch Reproduktionen zeigen – von Gemälden über Fotografie bis hin zu textbasierten Arbeiten.
Ein Teil der Ausstellungen entsteht in enger Abstimmung mit Institutionen, Museen oder lokalen Partnern, andere folgen der offenen Struktur des Projekts und passen sich an die Gegebenheiten vor Ort an. Die konkrete Auswahl der Werke wird individuell kuratiert – sie richtet sich nach dem Raum, dem Format, dem Publikum, aber vor allem nach der Fragestellung, die jede einzelne Ausstellung in den Mittelpunkt stellt.
Nicht jedes Werk kann überall gezeigt werden – aber überall zeigt sich etwas Wesentliches: der Versuch, dem Mythos Rhein auf künstlerische Weise zu begegnen. Die jeweiligen Kurator:innen vor Ort entscheiden gemeinsam mit dem R!R?-Team, welche Arbeiten in den jeweiligen Räumen sichtbar werden. Die Jury- und Auswahlprozesse, gestützt durch unser wachsendes Archiv, bilden dabei das inhaltliche Rückgrat.
Auch 2026 bleiben die Vernissagen zentrale Begegnungsmomente. Sie bringen Künstler:innen, Besucher:innen, Veranstalter und Engagierte aus der Region zusammen. Der Austausch untereinander – oft generationenübergreifend – ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Viele Ausstellungen finden darüber hinaus im Rahmen größerer öffentlicher Veranstaltungen statt – oder werden von Lesungen, Führungen oder Musikprogrammen begleitet.
Neu hinzugekommen sind in den letzten Jahren kleinere, flexible Ausstellungsformate unter dem Titel
„RHEIN!ROMANTIK? en passant“ – Bilder unserer Ausstellung.
Hier liegt der Fokus auf mobil präsentierten Reproduktionen im kompakten Format. Diese Präsentationen machen es möglich, auch an ungewöhnlichen oder atmosphärisch dichten Orten Präsenz zu zeigen – immer mit dem Ziel, neue Perspektiven auf den Rhein und sein kulturelles Echo zu eröffnen.
Die Ausstellungssaison 2026 steht also für Kontinuität und Öffnung zugleich: bekannte Orte werden weiterentwickelt, neue Räume erschlossen. Lassen Sie sich überraschen.
Chronik
Chronik (Stand: Januar 2026)
VIRTUELLE AUSSTELLUNG
Kunstmatrix · 19.03.2021
Klaus Klein R!R?
ST. GOAR Rheinfelshalle
10.10.2021 – 23.10.2021
Stadtbürgermeister Falko Hönisch
RÜDESHEIM Asbachhalle
29.07.2022 – 21.08.2022
Annemarie Wendel
KOBLENZ Haus Metternich
01.11.2022 – 19.11.2022
Kulturamt Koblenz
OBERWESEL Kulturhaus
06.05.2023 – 28.05.2023
Reinfriede Scherer, Ekke Schwenhardt, Hans-Peter Schmitt, Mechthild Sabel
BINGEN KunstRaumBingen und Bücherei³
28.09.2023 – 25.10.2023
Alois Payrhuber
SIMMERN Neues Schloss (SIM I)
13.01.2024 – 25.02.2024
Kristina Müller-Bongard
ST. GOARSHAUSEN Rathaus
25.05.2024 – 23.06.2024
Bürgermeister Nico Busch
BACHARACH Mittelrheinhalle
29.07.2024 – 31.08.2024
Bürgermeister Philipp Rahn, Beigeordneter Rainald Kauer
SIMMERN Neues Schloss (SIM II)
26.01.2025 – 23.02.2025
Kristina Müller-Bongard
KOBLENZ Löhr Center
03.03.2025 – 29.03.2025
ECE Marketplace GmbH & Co.KG
BADENHEIM Galerie unterm Maulbeerbaum
24.05.2025 – 16.06.2025
Familie Aurnheimer
(Vernissage: 24.05. · Finissage: 16.06. · Lesungen & Veranstaltungen im Mai/Juni 2025)
BAD SALZIG Alter Bahnhof
Lesungen & Workshop mit Andreas Nick
September 2025
HIRZENACH Probsteigarten / Probsteigebäude
14.09.2025
Tag des offenen Denkmals
OBERWESEL Burghotel Auf Schönburg
01.10. – 30.10.2025
Offizielle Eröffnung: 01.10. · Lesungen: 11./18./25.10.
SIMMERN Neues Schloss (SIM III)
25.01.2026 – 22.02.2026
Kristina Müller-Bongard
VORGEMERKT 2026 / 2027
LORCH Hilchenhaus
06.03.2026 – 31.05.2026
In Zusammenarbeit mit Tourist-Information Lorch
MS RHEINGAU (Rössler Linie)
April – November 2026
Mobile Ausstellung auf dem Fluss zwischen Rüdesheim/Bingen und St. Goar/St. Goarshausen
ANDERNACH Altes Rathaus
12.07.2026 – 26.07.2026
Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Andernach
GUTENFELS Burg Gutenfels
21.08.2026 – 24.09.2026
„RHEIN!ROMANTIK? en passant“
NAMEDY Galerie Vorburg, Burg Namedy
Oktober 2026
Mit freundlicher Unterstützung Ihrer Durchlaucht Prinzessin von Hohenzollern
SIMMERN Neues Schloss (SIM IV)
Januar 2027 (in Planung)
Kristina Müller-Bongard · Sonderthema folgt
Kristina Müller-Bongard · Sonderthema folgt
Lorch (Rheingau) Hilchenhaus vom 06. März bis 31. Mai 2026
„Alte Mauern – neue Bilder. Und Fragen, die beide verbinden.“
Was in Galerien und Museen still an der Wand hängt, begegnet uns hier im historischen Kontext eines Hauses, das selbst Geschichte atmet: dem Hilchenhaus in Lorch am Rhein. Die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? 2026 im Hilchenhaus ist kein klassisches Format – und sie will es auch nicht sein.
Im Hilchenhaus präsentieren wir Originalwerke aus unserem Archiv (Bestandsbilder 2021–2025) – eindrucksvolle Positionen zeitgenössischer Kunst, die den Rhein als Lebensraum, Projektionsfläche und Symbol hinterfragen. Gezeigt werden ausschließlich Originale – keine Reproduktionen, keine Miniaturen, sondern ein direkter Blick auf das künstlerische Schaffen rund um das Thema RHEIN!ROMANTIK?. Die ausgestellten Werke – Malerei, Fotografie, Collage oder Text – stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die am Rhein leben oder sich intensiv mit ihm beschäftigt haben. Sie erzählen von Sehnsucht, Kritik, Erinnerung und der Suche nach der Wahrheit hinter der romantischen Fassade.
Und wie entlang des Rheins selbst, begleitet auch diese Ausstellung leise Geschichten und Mythen: Im Fall des Hilchenhauses ist es die Sage von einem verborgenen Schatz tief im Keller des alten Renaissancebaus, bewacht von Spukgestalten und unsichtbaren Mächten. In mondlosen Nächten, so heißt es, seien darin Lichter zu sehen – ohne dass jemand im Haus sei. Es ist diese Verbindung aus Geschichte, Bauwerk und Erzählung, die das Haus nicht nur zum Denkmal, sondern zum Sinnbild einer vielschichtigen Kultur am Rhein macht.
Das Hilchenhaus – ein prächtiges Renaissancegebäude mitten in Lorch – bietet mit seiner reichen Geschichte und seinen imposanten Räumen einen eindrucksvollen Rahmen für diese Auseinandersetzung. Zwischen 1546 und 1548 erbaut, sollte es als Residenz für Johann Hilchen von Lorch dienen. Er erlebte die Fertigstellung jedoch nicht mehr. Heute ist das Hilchenhaus eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler im Oberen Mittelrheintal und steht exemplarisch für jene Verbindung aus Macht, Repräsentation und Vergänglichkeit, die viele der ausgestellten Werke aufgreifen.
In Zusammenarbeit mit der Tourist‑Information der Stadt Lorch am Rhein entsteht hier ein Ort der Begegnung, der Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt: die Geschichte des Rheins und seine vielschichtige Wahrnehmung werden durch aktuelle Kunst neu erlebbar. Unser Dank gilt der Tourist‑Information der Stadt Lorch am Rhein für die Möglichkeit, diesen besonderen Ort für RHEIN!ROMANTIK? 2026 zu nutzen. Ebenfalls bedanken wir uns bei den Kindertagesstätten, der Grundschule sowie der AWO für das Mitwirken an der „Bilderstrecke“.
Wir heißen Sie herzlich willkommen im Hilchenhaus in Lorch!
Weitere Informationen zur Ausstellung im Hilchenhaus sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
RHEIN!ROMANTIK? in Fahrt – Kunst auf dem Fluss
Eine schwimmende Ausstellung an Bord der MS „Rheingau“
April bis November 2026
„Ein Fluss ist immer in Bewegung – ebenso wie die Perspektive auf ihn.“
Was in Galerien und Museen still an der Wand hängt, begegnet uns hier unterwegs: auf dem Wasser, zwischen Uferlandschaften, Städten und Schleusen, zwischen Alltag und Aussicht. Die Ausstellung auf der MS Rheingau ist kein klassisches Format – und will es auch nicht sein.
Gezeigt werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die auf unterschiedliche Weise mit dem Mittelrheintal verbunden sind. Ihre Werke – Gemälde, Fotografien, grafische Arbeiten – zeigen den Fluss und sein Umfeld nicht als bloßes Postkartenmotiv, sondern als lebendigen, vielschichtigen Raum. Was uns da begegnet, ist mal vertraut, mal irritierend, manchmal überraschend schön – und manchmal schön, weil es irritiert. Die Bilder erzählen von Natur und Nutzung, von Sehnsucht, Geschichte, Veränderung.
Wer hier den Rhein sucht, wird ihn finden – aber nie nur auf eine Weise.
Die Ausstellung an Bord ist auch eine Einladung zur Unterbrechung: innehalten, sehen, fragen. Was macht diese Landschaft mit uns? Und was machen wir mit ihr? Kunst an Deck – das ist kein Gag. Es ist eine Möglichkeit, das Bekannte neu zu sehen. Während der Strom weiterfließt.
Und mit ihm: ein Strom von Geschichten.
Der Rhein ist reich an Legenden – von verwunschenen Jungfrauen, Geistern in alten Burgen und versunkenen Schätzen. Diese Mythen begleiten die Ausstellung leise im Hintergrund und öffnen zusätzliche Deutungsebenen für die Kunst an Bord.
Die Mittelrheinlandschaft ist seit Jahrhunderten ein Sehnsuchtsort – und der Rhein selbst ihre lebendige Mitte. In einer neuen Etappe unseres Projekts RHEIN!ROMANTIK? folgt die Ausstellung nun dem Fluss: Auf Einladung der Rössler-Linie wird eine kleine Auswahl unserer Werke auf dem Linienschiff MS Rheingau präsentiert – mitten auf dem Wasser, zwischen Burgen, Reben und Felsen.
Diese schwimmende Ausstellung ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Sie ist mobil, täglich unterwegs zwischen Rüdesheim/Bingen und St. Goar/St. Goarshausen. Sie ist offen zugänglich, eingebettet in das Bordleben einer Linienfahrt. Und sie ist symbolisch – denn wo, wenn nicht auf dem Rhein selbst, lässt sich die Frage nach dem Mythos „Rheinromantik“ direkter stellen?
Warum eine Ausstellung auf einem Schiff?
Ein Schiff steht für Übergang, für Bewegung, für Perspektivwechsel. Genau darum geht es auch in vielen der gezeigten Werke: Sie hinterfragen, ob das romantische Bild des Rheins der Realität entspricht – oder ob es nicht vielmehr ein Konstrukt ist, das bis heute wirkt.
Gezeigt werden Kopien ausgewählter Beiträge im Format A2, die exemplarisch den Blick auf das Obere Mittelrheintal richten. Alle Arbeiten stammen von Künstler:innen, die in der Region leben und arbeiten – oder sie immer wieder durchqueren, betrachten, befragen.
Dass diese Ausstellung Realität wird, verdanken wir der Offenheit und Unterstützung von Bianka Rössler, die sich spontan bereit erklärt hat, der Kunst einen Platz auf der MS Rheingau zu geben. Zwischen Touristen und Tagesgästen, zwischen Landschaft und Logistik schafft dieses Schiff einen ungewohnten, aber stimmigen Rahmen für unsere Frage:
Wie romantisch ist der Rhein – wirklich?
Weitere Informationen zur Ausstellung auf der MS „Rheingau“ sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
Altes Rathaus in der Andernacher Altstadt vom 12ten bis 26ten Juli 2026
„Ein historischer Ort – und Bilder, die den Rhein neu befragen.“
Was in Galerien und Museen still an der Wand hängt, begegnet uns hier in einem Bauwerk, das selbst ein lebendiges Zeugnis der Zeit ist: dem Alten Rathaus in der Altstadt von Andernach. Die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? im Alten Rathaus lädt Sie ein, nicht nur Kunstwerke zu sehen, sondern sie im historischen Kontext einer Stadt zu erleben, die seit Jahrhunderten am Rhein steht und wirkt.
Im Alten Rathaus präsentieren wir eine Auswahl herausragender Arbeiten aus unserem Projektarchiv – Positionen zeitgenössischer Kunst, die den Rhein als Lebensraum, Projektionsfläche und Symbol hinterfragen. Die präsentierten Werke – von Malerei über Fotografie bis zu Collage und Text – öffnen Perspektiven auf Sehnsucht, Kritik, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit hinter dem romantischen Bild des Rheins.
Und wie entlang des Rheins selbst begleitet auch diese Ausstellung leise Geschichten und Mythen: In Andernach erzählt man von den legendären Bäckerjungen, die einst die Stadt vor einem Überfall retteten, indem sie mit ihren Brotschaufeln mutig vorgingen und so die Angreifer in die Flucht schlugen. Bis heute schmücken ihre Bildnisse das Stadttor – ein Sagenstoff, der von Mut, Gemeinschaft und Aneignung des Rheins als Lebenswelt spricht und zusätzliches Echo in der künstlerischen Auseinandersetzung findet.
Das Alte Rathaus selbst ist ein bedeutendes Zeugnis der reichen Geschichte Andernachs. Bereits 1407 wurde ein Rathaus an dieser Stelle erwähnt, später – zwischen 1561 und 1574 – entstand das heutige Gebäude, das auf den Grundmauern historischer Vorgängerbauten ruht. Seine Fassaden, Treppenhallen und historischen Räume bieten einen eindrucksvollen Rahmen für die Ausstellung und geben Einblick in eine Stadt, die am Rhein nicht nur gelebt, sondern immer wieder neu gedacht wurde.
Unser herzlicher Dank gilt der Stadt Andernach und allen Verantwortlichen, die diese Ausstellung im Alten Rathaus möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt Oberbürgermeister Christian Greiner, der die Ausstellung von Beginn an unterstützt hat, sowie Bürgermeister Claus Peitz, Erstem Beigeordneten der Stadt Andernach, und Frau Annika Sarrazin und Herrn Maximilian Weidenbach. Erst durch das Zusammenspiel all dieser Beteiligten und die wohlwollende Unterstützung der Stadtverwaltung kann RHEIN!ROMANTIK? an einem so geschichtsträchtigen Ort gezeigt werden – ein herzliches Dankeschön im Namen aller R!R?-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer!
Wir laden Sie herzlich ein, die Ausstellung im Alten Rathaus Andernach zu besuchen.
Weitere Informationen zur Ausstellung im Alten Rathaus sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
Gutenfels (RHEIN?ROMANTIK? en passant: Bilder unserer Ausstellung) 21. Aug-24 September 2026
„Eine Auswahl zum Weiterdenken – RHEIN!ROMANTIK? auf Burg Gutenfels.“Manchmal genügt ein Ausschnitt, um ein ganzes Bild zu öffnen.
Was an großen Wänden und in weitläufigen Galerien seinen Platz findet, kann an besonderen Orten in konzentrierter Form bündeln: so wie in dieser „Mini‑Ausstellung“ auf Burg Gutenfels. Zwischen Steinmauern und Horizont zeigt RHEIN!ROMANTIK? hier eine kompakte Auswahl künstlerischer Positionen, die den Rhein nicht nur als Landschaft, sondern als vielstimmiges Erfahrungsfeld befragen.
In dieser kompakten Ausstellung präsentieren wir ausschließlich Kopien ausgewählter Originale im Format A1. In Bild und Text werfen die Werke die zentrale Frage auf: War das Leben am Rhein wirklich so romantisch, wie es oft dargestellt wird – oder ist diese Sichtweise eine verklärte Illusion? Diese Fragen werden bewusst klar und direkt gestellt: Mit weniger Raum, aber nicht weniger Intensität, möchten wir Ihnen den Geist von RHEIN!ROMANTIK? erfahrbar machen, eingebettet in die Landschaft, die wir in unseren Werken darstellen.
Alle präsentierten Arbeiten – ob fotografische Sichtungen, malerische Zugänge oder erzählerische Reflexionen – stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die in dieser Region leben, sie zu ihrer Heimat gemacht haben und sich immer wieder aufs Neue von ihr inspirieren lassen.
Und wie entlang des Rheins selbst begleitet auch diese Ausstellung leise Geschichten und Mythen: Die Sage von Burg Gutenfels erzählt, dass dort einst ein verborgener Schatz seine Wächter in den Mauern fand – eine Erzählung, die von Reichtum, Verlust und verborgenem Wert spricht und sich direkt in die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Rhein einfügt.
Burg Gutenfels, erbaut um 1220, gehört zu den markantesten Burgen im Mittelrheintal. Gemeinsam mit der benachbarten Zollburg Pfalzgrafenstein bildete sie einst ein strategisches Bollwerk zur Kontrolle des Rheinzolls und damit des Handels auf dem Strom, dessen Bedeutung ebenso auf wirtschaftlicher wie auf kultureller Ebene bis heute nachwirkt.
Unser herzlicher Dank gilt dem Team um Alexander Gessner und der Familie Siekmann, die mit großem Engagement Burg Gutenfels betreuen. Die imposante Burg, mit ihrem atemberaubenden Blick über das Rheintal, bietet eine einmalige Kulisse für die Kunst der Rheinromantik. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes ist die Burg nicht nur ein historisches Denkmal, sondern ein lebendiger Ort kulturellen Austauschs.
Wir laden Sie herzlich ein, die Mini‑Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? en passant auf Burg Gutenfels zu erleben.
Weitere Informationen zur Ausstellung auf Burg Gutenfels sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
Burg Namedy, Galerie Vorburg (RHEIN?ROMANTIK? en passant: Bilder unserer Ausstellung) Oktober 2026) Foto: Burg Namedy – Wikipedia
„RHEIN!ROMANTIK? en passant – eine Ausstellung in der Galerie Vorburg.“
Was in Galerien und Museen still an der Wand hängt, begegnet uns hier in der Galerie Vorburg von Burg Namedy, einem historischen Monument, das seit Jahrhunderten über den Rhein wacht. Die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? en passant lädt Sie ein, bildende Kunst und kulturelle Geschichte in einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Mittelrheintals miteinander zu verbinden.
Wir freuen uns, Ihnen an diesem besonderen Ort eine Auswahl an Arbeiten aus der Sammlung RHEIN!ROMANTIK? präsentieren zu dürfen – eingebettet in die atmosphärische Kulisse von Burg Namedy. In dieser kompakten Ausstellung zeigen wir ausschließlich Kopien ausgewählter Originalwerke im Format A1. Diese konzentrierte Präsentation ermöglicht Einblicke in die umfangreiche Sammlung RHEIN!ROMANTIK? und stellt die Frage: War das Leben am Rhein wirklich so romantisch, wie es in Literatur und Kunst oft dargestellt wird – oder vermittelt diese romantische Sichtweise eine idealisierte, vielleicht sogar illusionäre Wirklichkeit?
Alle präsentierten Werke – ob in Malerei, Fotografie, Text oder Collage – stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die in dieser Region leben, sie zu ihrer Heimat gemacht haben und sich immer wieder aufs Neue mit ihr auseinandersetzen.
Und wie entlang des Rheins selbst begleitet auch diese Ausstellung leise Geschichten und Mythen: Zur Burg Namedy erzählt die regionale Überlieferung von nächtlichen Lichtern, die auf alten Mauern erscheinen sollen, und von versteckten Wegen entlang der alten Wassergräben. Diese Erzählungen, die sich zwischen Legende und Erinnerung bewegen, öffnen weitere Blickwinkel auf die Frage nach der Verbindung von Landschaft, Kultur und Vorstellung.
Burg Namedy gehört zu den historischen Zeugnissen jener bewegten Zeiten: Ihre Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als sie als Wasserburg errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sie sich zu einer Schlossanlage und diente verschiedenen Adelsfamilien als Wohnsitz. Seit 1908 befindet sie sich im Besitz der Familie von Hohenzollern, die sich bis heute mit großem Engagement für den Erhalt und die kulturelle Nutzung des Anwesens einsetzt. Heute ist Burg Namedy ein lebendiger Ort für Ausstellungen, Konzerte und Kulturveranstaltungen – und damit ein idealer Rahmen für die Auseinandersetzung mit dem Thema RHEIN!ROMANTIK?.
Unser herzlicher Dank gilt Ihrer Durchlaucht Prinzessin von Hohenzollern sowie Frau Dressel für die freundliche Einladung, die großzügige Unterstützung und die Möglichkeit, diese Ausstellung auf Burg Namedy realisieren zu dürfen.
Wir laden Sie herzlich ein, die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? en passant in der Galerie Vorburg von Burg Namedy zu erleben.
Weitere Informationen zur Ausstellung auf Burg Namedy sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
Schloss / Museum SIMMERN (SIM IV) 2027 ( in Planung für Jan. 2027)
„Wenn ein Ort immer wieder einlädt, wird Kontinuität zum Konzept“.
Was sich über Jahre hinweg entwickelt, gewinnt an Tiefe. Mit der vierten Ausstellung von RHEIN!ROMANTIK? im Schloss / Museum Simmern setzt sich eine Zusammenarbeit fort, die längst mehr ist als ein einzelner Beitrag: Es ist eine fortlaufende Reflexion über Landschaft, Wahrnehmung und Kultur – im Herzen des Hunsrücks, mit Blickrichtung Rhein.
Auch 2027 dürfen wir erneut zu Gast sein im Hunsrück-Museum Simmern, vertreten durch“ Frau Kristina Müller-Bongard, M.A. Unter dem Dach des Kulturzentrums Neues Schloss zeigen wir eine Auswahl zeitgenössischer Arbeiten, die das Projekt RHEIN!ROMANTIK? in den letzten Jahren geprägt haben – ergänzt durch neue Beiträge, inspiriert von einem wechselnden Sonderthema.
Das genaue Sonderthema für SIM IV wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Wie bei den vorangegangenen Ausstellungen – zuletzt unter dem Titel „Farben des Rheins“ – soll es einen thematischen Fokus geben, der die gezeigten Werke zusammenführt und neue Blickwinkel auf das Verhältnis zwischen Mythos, Landschaft und Wirklichkeit eröffnet.
Alle ausgestellten Werke – Malerei, Fotografie, Collage oder Text – stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die in der Region leben oder arbeiten. Sie reflektieren, erzählen, hinterfragen: War der Rhein je so romantisch, wie man ihn beschreibt? Oder lebt seine Romantik gerade in ihren Brüchen weiter?
Die Ausstellung wird wie in den Vorjahren im Foyer des Schlosses präsentiert. Eine Vernissage mit musikalischem und literarischem Rahmenprogramm begleitet die Eröffnung. Informationen zum Sonderthema, zu Programm und Öffnungszeiten folgen rechtzeitig auf der Website von RHEIN!ROMANTIK? und des Hunsrück-Museums.
Unser herzlicher Dank gilt der Stadt Simmern, Stadtbürgermeister Dr. Andreas Nikolay sowie dem Hunsrück-Museum Simmern unter Leitung von Frau Kristina Müller-Bongard, M.A. für die kontinuierliche Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit. Die jährliche Präsentation in Simmern ist Ausdruck einer gelebten Partnerschaft zwischen zeitgenössischer Kunst, regionaler Kultur und musealem Engagement.
Wir freuen uns auf die vierte Ausgabe von RHEIN!ROMANTIK? in Simmern – und auf neue Impulse im Neuen Schloss.
Weitere Informationen zur Ausstellung in Simmern sowie zu weiteren Stationen des Projekts RHEIN!ROMANTIK? finden Sie unter:
👉 www.rheinromantik.org/unsere-ausstellung
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