Nicht terminierte fertige Beiträge

Herzlich Willkommen zum Stammtisch.

Hier finden Sie eine Übersicht über eingereichte, aber noch nicht terminierte Beiträge sowie den aktuellen Stand der Anmeldungen. Diese Liste soll Ihnen auch als Anregung dienen, eigene Beiträge zu den jeweiligen Themen einzureichen.

Die Terminierung erfolgt in zwei Schritten:

1. Einreichung
Die Teilnehmenden senden eigeninitiativ und ohne Rückfrage, unter Einhaltung der Urheberrechte für Bild und Text,
ihren Beitrag – Bild (JPG) und Text (per E-Mail) – einschließlich der geschätzten Vortragsdauer an
walter.nussbaum@t-online.de.

2. Terminierung
Sie werden per E-Mail darüber informiert, wann Ihr Beitrag eingeplant ist.
Bitte geben Sie zeitnah Rückmeldung.
Sollte der Termin nicht passen, geht der Beitrag zurück in unser Depot.


Sobald die Beiträge terminiert sind, sind Änderungen unerwünscht – nicht zuletzt, weil Ulrich Persch bereits mit dem Ankündigungstext begonnen hat.

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Horst Dostert „Anthony Lamb – Vorstellung des Fotografen

Der international vielfach ausgezeichnete englische Landschaftsfotograf Anthony Lamb hat sich auf künstlerische Aufnahmen spezialisiert, die er mit einer detailreichen digitalen Mittelformatkamera realisiert.

Ein fotografisches Bild sollte nach Darlegung des Fotografen schlicht und aufgeräumt sein. Mit diesem minimalistischen Ansatz werden in seinen Aufnahmen Objekte, die nicht zum Hauptmotiv gehören, entfernt. Auf diese Weise erzielte Arbeiten eröffnen Raum für Selbstinterpretation, Emotionen und Stimmungen, ähnlich wie in der abstrakten Kunst. (15-30 Min)

Horst Dostert „Filmkorn versus digitales Rauschen – eine persönliche Einschätzung“

Das Filmkorn von SW – und Farbfilmen ist eine motivabhängig als ‘künstlerisch‘ angesehene positive Aberration, während digitales Rauschen überwiegend als störend bzw. unangenehm angesehen wird.

Beides sind Abweichungen im Bild, die in der aufgenommenen Szene nicht vorhanden sind und beides ist eine direkte Folge der Physik der verwendeten Aufnahmemethode.

In meinem Vortrag stelle ich beispielhafte Fotografien bekannter Fotografen meinen eigenen Fotografien gegenüber und gebe abschließend eine persönliche Einschätzung zum Thema. (30-40 MIn.)

Thorsten Mehlfeldt „Marienstatt in Schwarzweiß“

Klare Linien, stilles Licht, gelebte Geschichte: Die Bildserie führt durch die Abteikirche und die Klosterbibliothek von Marienstatt und macht die Wirkung der Räume sichtbar – vom strengen Rhythmus der Rippengewölbe und Strebepfeiler bis zu den leisen Spuren, die Jahrhunderte in Holz, Stein und Glas hinterlassen haben. Innenaufnahmen – überwiegend in Schwarzweiß – verdichten Perspektiven , Linien und Tonwerte: Chorgestühl, Portale und Gitter, das Spiel von Hell und Dunkel. In der Bibliothek beeindrucken die großen Skulpturen, die den Raum seit dem 19. Jahrhundert prägen. Hier schlagen die Bilder eine Brücke zwischen Wissensraum und Andacht.

Ein Schwerpunkt gilt den barocken Apostelfiguren des Hadamarer Barocks: überlebensgroß, vermutlich in Linde geschnitzt, mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik. Die Serie zeigt ihre eindrucksvolle Präsenz in der Bibliothek. Aktuell werden die Figuren schrittweise restauriert. Dieser Bogen aus Geschichte, Architektur und sakraler Wirkung bildet den Rahmen der Präsentation – ergänzt um atmosphärische Details aus beiden Räumen.

Helga Warnke „TON IN TON“

TON IN TON

Nicht nur in der Musik gibt es Gleichklänge,

die harmonisch sind und miteinander im Einklang stehen.

Sei es in der Komposition oder in dem Miteinander verschiedener Stimmen und Instrumente.

Meine „Instrumente“ sind der Fotoapparat, das Handy und das Auge

sowie die Gegend, in der ich mich befinde.

Ca. 30 min 

Helga Warnke „NICHTRÄUME – LICHTRÄUME“

NICHTRÄUME – LICHTRÄUME

Ein abstraktes Spiel von Licht und Schatten gezeigt an Hand einiger Arbeiten der Fotokünstlerin Nicole Ahland.

Licht schafft neue Räumlichkeiten. Ist der Raum fiktiv oder real, behaglich, furchteinflössend?

GESEHENES LICHT – UNGESEHENE BILDER

Diese fotografische Spiel fasziniert mich seit langem. Bilder zu diesem Thema befanden sich schon lange auf meiner Festplatte. Ich möchte sie Euch gerne präsentieren.

Ca. 30 min

Ernst Fritzemeier berichtet über den Fotojournalisten Robert Lebeck

Vortragsangebot (60 Minuten):

Robert Lebeck

Ernst Fritzemeier berichtet über den Fotojournalisten Robert Lebeck (21.03.1929 bis 14.06.2014), der in einfachen Verhältnissen in Berlin und Donaueschingen aufwuchs.

1944 wurde er als 15-jähriger Soldat. Er studierte Völkerkunde in Zürich in New York, wo er auf den Bildjournalismus der Magazine Life und Look aufmerksam wurde.

Die Fotografie erlernte er autodidaktisch und arbeitet ab 1952 als Fotojournalist u.a. für Revue, Kristall und Stern.

Er fotografierte Politiker, Künstler und Stars.

So begleitete er Willy Brandt auf Wahlkampfreise und ab 1972 zwei weitere Jahre. Eindrucksvoll sind auch seine Porträts von Joseph Beuys und seine intimen Bilder von Romy Schneider und vieles mehr …

Eveline Lieback „Form , Farbe, Licht“ (60 Min.)

Form, Farbe und Licht in der Fotografie – Santorini

Santorini zählt zu den ikonischsten Fotomotiven der Ägäis .

Die Form spielt dabei eine zentrale Rolle. Die typischen kubischen Häuser mit ihren sanften Rundungen, Kuppeln und Terrassen bilden ein Zusammenspiel aus Linien und geometrischen Flächen. Diese streng aufgebauten, dennoch weich wirkenden Strukturen erzeugen grafische Kompositionen. Die klare, minimalistische Architektur Santorinis lädt dazu ein, mit Perspektiven zu experimentieren und Formen bewusst als Gestaltungselement einzusetzen.

Ebenso prägend ist die Farbe. Das strahlende Weiß der Fassaden wirkt wie eine natürliche Leinwand, die das warme Licht reflektiert und die Umgebung heller erscheinen lässt. Daneben stehen das intensive Blau der Kirchenkuppeln und Fensterläden, das mit dem nahezu gleichfarbigen Meer und Himmel verschmilzt. Diese Farbkontraste – Weiß gegen Blau, Schatten gegen Licht – verleihen Fotografien eine charakteristische Klarheit.

Doch das eigentliche Geheimnis der Insel liegt im Licht. Santorini besitzt ein besonders reines, hartes mediterranes Licht, das Konturen scharf abbildet und die Architektur plastisch erscheinen lässt. Am Morgen herrscht ein weiches Leuchten, das die weißen Fassaden samtig wirken lässt, während die Mittagszeit mit starkem Licht und tiefen Schatten ideal für kontrastreiche, grafische Aufnahmen ist. Der Abend schenkt warmes, diffuses Licht, das die Insel förmlich goldfarben umhüllt und emotionale, atmosphärische Fotos ermöglicht.

Wer Santorini fotografiert, bewegt sich ständig zwischen diesen drei Gestaltungsmitteln: Formen strukturieren, Farben erzählen, und Licht definiert das endgültige Bild. In dieser Kombination entfaltet die Insel ihre zeitlose, fast magische Präsenz.

der Welt mit Euch teilen.


Joachim Steurer „Visuelle Reise durch die Ewige Stadt“ (60 Min.)

Der Vortrag nimmt die Zuschauer mit auf eine visuelle Reise durch die Ewige Stadt. Zwischen prächtigen Kirchen, antiken Monumenten und lebendigen Straßenszenen entfaltet sich ein faszinierendes Zusammenspiel von Geschichte, Glaube und Gegenwart – besonders im heiligen Jahr 2025. Die Bilder laden dazu ein, Rom als Ort zu entdecken, an dem das Göttliche und das Irdische auf einzigartige Weise miteinander verschmelzen.

werde ich meine Fotoarbeiten dieses Ausflugs vorstellen.

Ernst Fritzemeier „Ostsee im Herbst“ (60Min)

Ostsee im Herbst

Wenn das Licht den ganzen Tag fotogen ist!

Ernst Fritzemeier berichtet über seine Ostseefotos, die er in 2023 und in 2025 jeweils Ende Oktober aufgenommen hat.

Das Licht als auch das Wetter ist anders als in der Sommer-Hochsaison.

Für die Fotografie ist beides ertragreicher … findet Ernst Fritzemeier

Herbert Kohtes „Küstenflair“ (30 Min.)

Während meines Aufenthalts an der ostfriesischen Nordseeküste fotografierte ich das besondere Flair der kleinen Ortschaften sowie die Landschaft hinter den Dünen mit dem von der Sonne beschienenen Leuchtturm. Die vorüberziehenden Wolken vermochten die heitere Stimmung der Besucher nicht zu trüben.

Simone Borgenheimer und Volker Frenzel „Der Weg“

Was sieht und trifft man auf einem Weg an, der die beiden Wohnungen der Autoren verbindet. 20 min

Eine Partnerarbeit von Simone Borgenheimer und Volker Frenzel

Volker Frenzel „Aus dem Fenster“

Von Bickenbach nach Frankfurt im Morgengrauen aus dem Zug geschaut, 15 min

Volker Frenzel, „Reflexionen in der Stadt“ ca.30 min

ca.30 min

Udo Krämer

60 Min.